Förderung

 

Das Förderprogramm InKomo 4.0:
Das Förderprogramm InKoMo 4.0 adressiert gezielt Innovationspartnerschaften zwischen Kommunen und der Mobilitätswirtschaft. Das Fördervolumen im Programm (2019) betrug insgesamt 2,8 Mio. Euro.

Dabei wurden speziell Projekte für eine vernetzte, digitale und intelligente Mobilität in Baden-Württemberg gefördert, die das Potenzial für eine flächendeckende Anwendung haben. Ziel ist es, vorhandene und erprobte digitale Mobilitätslösungen über einzelne Kommunen und Regionen hinaus zu verbreiten und damit eine kritische Masse an Nutzerinnen und Nutzern im Land zu erreichen. So soll ein wesentlicher Beitrag zur erfolgreichen Transformation hin zu einem intelligenten und nachhaltigen Mobilitätsstandort Baden-Württemberg geleistet werden.

Weitere Förderprogramme:
Neben InKoMo 4.0 gibt es aber auch noch viele weitere Förderprogramme im Bereich der digitalen Mobilität. Daher möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick über die verschiedenen Förderprogramme geben, die für Sie als Kommune oder Unternehmen interessant sein könnten. Wenn Sie weitere Förderprogramme kennen, die wir noch nicht mit aufgenommen haben, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.


Interessante Förderprogramme auf Landesebene:

•    BW-e-Gutschein (L-Bank)
Förderung der Unterhaltungs- sowie Ladeinfrastrukturkosten für Elektrofahrzeuge mit vollelektrischem Antrieb sowohl mit batterie- als auch brennstoffzellenelektrischem Energiesystem. Sie erhalten Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro für batterieelektrische Einzelfahrzeuge, die in Gebieten mit NO2-Grenzwert-Überschreitung eingesetzt werden. In allen anderen Gebieten von Baden-Württemberg können bis zu 3.000 Euro bezuschusst werden.
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•    Innovationsgutschein Hightech Mobilität
Der Innovationsgutschein Hightech Mobilität soll anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben etablierter Unternehmen unterstützen, die nachhaltige Produkte und Dienstleistungen zukünftiger Mobilität zum Ziel haben.
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•    Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW
Mit der „Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW“ weitet Baden-Württemberg die Förderung im Bereich der Elektromobilität weiter aus. Das Land ermöglicht einigen Unternehmenszweigen, Institutionen und Körperschaften des öffentlichen Rechts einen einfachen Ein- bzw. Umstieg in die Elektromobilität.
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•    B2MM Behördliches und Betriebliches Mobilitätsmanagement (VM BW)
Sie sind bereits entschlossen und wollen sich mit Ihrem Unternehmen oder Behörde ebenfalls auf den Weg zu einer nachhaltigen Mobilität machen? Dann kommt für Sie unter Umständen das Förderprogramm B2MM „Behördliches und Betriebliches Mobilitätsmanagement“ des Ministeriums für Verkehr in Frage.
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•    Investitionskredit Kommune direkt (L-Bank)
Innerhalb dieses Förderprogramms bietet die L-Bank Negativzinsen für Investitionen in die kommunale Infrastruktur (soweit das aktuelle Zinsniveau dies erlaubt). Das Förderprogramm richtet sich an Kommunen, kommunale Eigenbetriebe und kommunale Zweckverbände, die eine Investition in Baden-Württemberg finanzieren wollen.
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•    Charge@BW (VM BW)
Sie möchten Ladestationen inkl. Netzanschluss im öffentlichen oder nichtöffentlichen Raum in Baden-Württemberg installieren? Dann erhalten Sie eventuell pro Ladepunkt einen Zuschuss in Höhe von bis zu 2.500 Euro.
Anträge sind nur noch bis zum 31. Mai 2021 möglich.
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Interessante Förderprogramme auf Bundesebene:

•    mFUND (BMVI)
Mit der Forschungsinitiative mFUND (Modernitätsfonds) fördert das BMVI seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität 4.0.
Am 12.02.2021 wurde der achte mFUND-Aufruf in der Förderlinie 2 „Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung“ und der erste Förderaufruf für das neue Programmmodul „Digitalisierung und datenbasierte Innovationen für Mobilität 4.0 und Daseinsvorsorge in den Braunkohlerevieren“ veröffentlicht.
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    Förderrichtlinie Städtische Logistik (BMVI)
Der Bund unterstützt Kommunen auf vielfältige Weise, optimale Rahmenbedingungen für eine effiziente und nachhaltige städtische Logistik zu schaffen. Zu diesen Unterstützungsmaßnahmen gehört auch die neue Förderrichtlinie Städtische Logistik, mit der die Erstellung städtischer Logistikkonzepte und Machbarkeitsstudien sowie die Umsetzung konkreter Einzelvorhaben im Bereich der städtischen Logistik gefördert werden.
Ziel des Förderprogramms ist es, die durch städtische Lieferverkehre verursachten Luftschadstoffemissionen (NOx), Treibhausgasemissionen (CO2), Feinstaubemissionen (PM) und Lärmemissionen in Landkreisen und Kommunen zu reduzieren und/oder den Verkehrsfluss zu verbessern.
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•    Sonderprogramm „Stadt und Land“ (BMVI)
Mit dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ werden im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung erstmals auch Investitionen in den Ländern und Kommunen zur Weiterentwicklung des Radverkehrs vor Ort finanziell unterstützt.
Die Attraktivität des Radverkehrs soll durch die Verbesserungen der Verkehrssicherheit und Bedingungen im Straßenverkehr sowohl in urbanen als auch ländlichen Räumen gesteigert werden, z. B. mittels sicherer und moderner Abstellanlagen, Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur auch speziell für Lastenräder oder durch Herstellung flächendeckender, möglichst getrennter und sicherer Radverkehrsnetze.
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•    Förderaufruf Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte (BMU)
Das Ziel der Förderung ist es, einen wesentlichen Beitrag zur Minderung jährlicher Treibhausgasemissionen in Kommunen und im kommunalen Umfeld zu leisten. Besonders förderwürdig sind Modellprojekte aus den Handlungsfeldern Abfallentsorgung, Abwasserbeseitigung, grüne City-Logistik und Treibhausgas-Reduktion im Wirtschaftsverkehr sowie Smart-City (Vernetzung, Integration und intelligente Steuerung verschiedener umwelttechnischer Infrastrukturen).
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•    Förderprogramm „Zukunftsinvestitionen in der Fahrzeugindustrie“ (BMWi)
Unternehmen können in Kürze Fördergelder für Schlüsselinvestitionen, Forschung und Entwicklung sowie für die regionale Vernetzung in Innovationsclustern beantragen. Ziel ist, mit Investitionen die Transformation der Branche voranzutreiben: in den Bereichen autonomes Fahren, digitalisierte und nachhaltige Produktion, Entwicklung datengetriebener Geschäftsmodelle und beim Umstieg auf alternative Antriebe.
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•    „GAIA-X Förderwettbewerb" (BMWi)
Das BMWi plant noch im 1. Quartal 2021 die Veröffentlichung einer Bekanntmachung zur Förderung von „innovativen und praxisnahen Anwendungen sowie Datenräumen im digitalen Ökosystem GAIA-X“. Ziel ist die Schaffung eines florierenden, digitalen Ökosystems von Anwendern und Anbietern aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen, das die Möglichkeit bietet, Daten und digitale Anwendungen verfügbar zu machen, zusammenzuführen und vertrauensvoll zu teilen.
(Anträge sind ab sofort bis zum 7.Mai möglich)
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•    Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“ (BMU)
Mit dem Förderaufruf sollen Projekte in konkret definierten Gebieten wie Wohnquartieren, Stadtteil- oder Dorfzentren realisiert werden. Es sind jedoch auch interkommunale Projekte möglich. Das Ziel ist die Vermeidung von Treibhausgasen. Außerdem sollen die Projekte mehr Raum für Radverkehr schaffen und die Lebensqualität vor Ort verbessern. Gefördert werden Maßnahmenbündel, die in der Summe ein erhöhtes Radverkehrsaufkommen generieren und Bürger*innen zum Fahrradfahren animieren.
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•   Förderung von kommunalen und gewerblichen Elektromobilitätskonzepten (BMVI)
Ab sofort können Kommunen, kommunale und erstmals auch gewerbliche Unternehmen Anträge auf die Förderung von Elektromobilitätskonzepten stellen. Das BMVI unterstützt damit den Aufbau von elektrischen Fahrzeugflotten und deren Ladeinfrastruktur. Die Anträge müssen im aktuellen Fördraufruf bis zum 17. Mai 2021 eingereicht werden.
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•  Förderprogramm "Innovative Luftmobilität" (BMVI)
Zivile unbemannte Luftfahrtsysteme eröffnen eine Vielzahl neuer Anwendungsperspektiven. Ihr enormes Einsatzspektrum verspricht eine Vielzahl von Lösungen für den Alltag, technische Anwendungen und künftige Mobilitätsfelder. Daher unterstützt das BMVI Kommunen, Unternehmen, Start-Ups und Wissenschaftler*innen, um innovativen Anwendungen den Weg aus dem Labor in den Luftraum zu bereiten. Eine Skizzeneinreichung ist bis zum 30.04.2021 möglich.
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